Dinge die nerven
Kein Internet zu haben, und nicht wissen wann es wieder da ist, und deshalb ständig nachgucken zu müssen.
Wenn die “öffentliche” Wohnheimwaschmaschine genau an dem Tag streikt an dem man wegfahren möchte. Wobei das Problem nicht darin bestand, dass sie nicht gewaschen hat, sondern darin, dass sie hinterher nicht mehr aufging, und ich deshalb meine Sachen nicht rausnehmen konnte. Da ich nicht vorhatte meine Sachen drei Tage möglicherweise dann doch offen rumliegen zu lassen, bin ich nicht weggefahren.
Das gmx größere Mengen Mails, die an eine Liste gehen, bzw. die ich von dieser Liste bekommen müsste, in den Spamordner schickt. Sieht so aus als müsste ich sie umleiten. Ich weigere mich jeden fehlgeleiteten Absender in meine Whitelist zu schreiben.
Positives
In Marburg gibt es ein Sudoku für Blinde, mit magnetischen Zahhlsteinen. D.h. die verrutschen nicht wenn man sich das Brett anguckt. Da hat offenbar mal jemand mitgedacht.
Dazugelernt
Wenn man im Firefox im Ansichtmenü die Navigationsleiste ausmacht, ist nicht das neuinstallierte add-on daran Schuld dass man plötzlich nicht mehr ins Adress- oder Suchfeld springen kann.
Die deutsche Grammatik hat Vor- und Nachteile. Wenn man einen Google-alert erstellen möchte kann es etwas nerven wenn man mehr oder weniger jede Deklinationsform eines Wortes mit hineinnehmen muss (sorgsam durch OR getrennt) um möglichst alle Suchergebnisse zu erwischen. Denn die Suche mit Wildcards also * wird nicht unterstützt.
Auf der anderen Seite ist es für das Erstellen von Tags ganz günstig dass im Deutschen im Gegensatz zum englischen viele Wörter zusammengeschrieben werden. So ist Schinkenbrötchen durchaus eine Möglichkeit ham sandwich sind dagegen zwei verschiedene Schlagwörter.
Wer sich an der Liste IEP_guide anmeldet, erfährt mehr über Kinder im Schulsystem der vereinigten Staaten bzw. über einzelne Behinderungsarten als er je wissen wollte. Wenn ich mal gaaanz viel Zeit habe, werde ich auch mal das Archiv durchforsten.
Sonstiges<
Am Sonntag hab ich kurz gedacht, mein Computer fängt an selbstständig zu denken. Ich habe einer Autorin für die ich Betalese eine Mail geschickt. Meist sind die mit Anhang, den ich aber regelmäßig vergesse. Als ich die Mail abschicken will, bekomme ich die Hinweisfrage ob ich einen Anhang anhängen will. Inzwischen weiß ich, dass Thunderbird das neuerdings öfter fragt, und sich dabei wohl nach irgendwelchen Schlüsselwörtern richtet. Aber in dem Moment war’s schon ein bisschen gruselig.
Ich versuche mich nun endlich auch mal am Chatten. Also nicht über Skype oder einen ähnlichen Instantmessanger sondern über irc. Das Hauptproblem dabei ist, erstmal ein Programm zu finden, dass mit Orca also einem Screenreader und dann auch noch unter Linux benutzbar ist. Wie es aussieht werde ich wohl ChatZilla eine Firefox-erweiterung nutzen. So wirklich zum Chatten bin ich bisher allerdings nicht gekommen, was daran lag, dass auf in? wie auch immer den Kanälen wo ich aufgetaucht bin, keiner da war. Ich hoffe mal, dass sich das demnächst ändert, bzw. ich Kanäle finde wo tatsächlich jemand zum Reden ist.
Fazit
Eine durchwachsene wenn auch wesentlich ereignisärmere Zeit, als ich mir das vorgestellt hatte. HOffen wir mal dass ich wenigstens dieses Wochenende ins Originalzuhause fahren, und Kreuze machen (lassen) kann. Nicht dass ich ernsthaft glaube, dass die Ergebnisse der Wählerei in meinem Leben tatsächlich was ändern, aber wenn man schon mal bestimmen darf, sollte man die Chance auch nutzen.
“Zum Abschied mit dem Zaunpfahl winkt.”
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